Unser Haus am See

Möbelkauf und dann der Aufbau

Neues Haus – so müssen auch neue Möbel her. Unser altes Sofa – so schön das auch mal war, hat nach 16 Jahren ausgedient. Und Markus’ altes Regalsystem ist sogar noch älter, hat über 20 Jahre auf dem Buckel. Nach so langer Zeit wollten wir uns also auch neue Möbel gönnen.

Da wir nicht so gern durch große Möbelhäuser wandern, haben wir beschlossen, bei Ikea schon mal im Internet vorzufühlen und dann in der Ausstellung endgültig zu entscheiden. Wir wollten auf jeden Fall helle Möbel und die Hemnesserie, sowohl für Schlafzimmer als auch Wohnzimmer gefiel uns sehr gut, wir stellten unsere Liste zusammen und freuten uns auf die neuen Möbel. Zwischendurch schauten wir immer mal wieder in die Verfügbarkeit unserer Liste und stellten irgendwann mit Erschrecken fest, dass die komplette Hemnes Wohnzimmerserie nicht mehr lieferbar war. Ein Alternativprogramm musste her. Zum Glück fanden wir mit der Liatorp-Serie fürs Wohnzimmer einen adäquaten Ersatz. Als kurz vor dem Möbelkauf dann Hemnes doch wieder ins Programm genommen wurde, waren wir schon so auf Liatorp eingeschossen, dass wir dabei blieben.

Letzte Woche fuhren wir dann zum Ikea nach Mannheim, der auch nach Reichelsheim liefert, und liefen dort durch die Ausstellung und bestellten in allen relevanten Abteilungen unsere ausgesuchten Möbel, wir wollten den Einkaufs- und Lieferservice nutzen, um nicht alles selbst tragen und transportieren zu müssen. Leider hat sich dann gezeigt, dass die Lieferung erst eine Woche später hätte erfolgen können, nämlich an unserem Umzugswochenende. Das war uns natürlich zu spät und so fragten wir nach einem Lieferauto für den Samstag.

Nach einigem Hin und Her und noch mal hinfahren, um zu bezahlen (nachdem wir am ersten Tag vergessen hatten, das Tageslimit der EC-Karte zu erhöhen) hatten wir für den Samstag den Einkaufsservice bestellt und einen Lieferwagen reserviert. Am Samstag morgen waren wir kurz vor 10 dort, tranken noch einen Kaffee und standen Punkt 10 am Lieferschalter und konnten dann auch bald das Auto in Empfang nehmen. Der Einkaufsservice hatte uns alle gewünschten Möbel auf zwei großen Paletten hingestellt und wir mussten erst mal alles ins Auto einladen. Insgesamt hatten wir eine Tonne Möbel, darunter waren so richtig schwere Einzelstücke, teilweise über 50 Kilo und wir haben ganz schön geschuftet, um das alles einzuladen.

Das einladen ging noch ganz gut, wir waren ja auch noch frisch, aber das Ausladen und ins Haus tragen, das hat uns wirklich geschafft. Als wir fertig waren, waren unsere Arme einen halben Meter länger und unser Wohnzimmer war wieder rammelvoll, dies Mal mit großen Pappkartons.

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Schnell brachten wir den Lieferwagen zurück, denn wir hatten nur 3 Stunden Zeit insgesamt und von Reichelsheim nach Mannheim über die Dörfer mit lauter langsamen Autofahrern vor einem fährt man gut und gern eine Stunde. Nach einem Mittagessen fuhren wir nun mit unserem Auto zurück, das auch schon ganz voll war mit Regaltüren und jeder Menge Kleinkram, und luden das auch noch aus. Mittlerweile war es 15:30 und so richtig viel schafften wir gestern nicht mehr. Aber immerhin konnten wir am Ende des Tages zwei kleine Liatorp-Regale bewundern und unsere Schlafcouch Ektorp in Idemo Rot ausprobieren.

Heute ging es weiter mit dem Aufbau, wir fuhren relativ früh los und legten direkt mit den großen Liatorp-Regalen los. Ein bisschen schwierig war beim Aufbau nur das passgenaue Zusammensetzen der Regale, so dass auch die Deckseiten schön zusammenpassen. In das mittlere der großen Regale setzten wir die Vitrinentür ein, die anderen bekamen nur die kleinen Türen unten. Nachdem wir jahrelang in einer Wohnung wohnten, in der wir keine lange geschlossene Wand hatte, finden wir den vielen Platz jetzt wirklich atemberaubend. Und es sieht so gut aus. Wir sind wirklich zufrieden mit diesen Möbeln.

Während Markus noch Türen ausrichtete, begann ich mit unserem Schuhschrank (von dem ich leider kein Foto mehr gemacht habe). Der war ein bisschen komplizierter, aber die Anleitung war sehr gut und so kriegten wir den auch relativ schnell und gut zusammen. Der Schuhschrank wurde noch an die Wand geschraubt, da steht er nun bombensicher.

Markus kümmerte sich nun um unseren Couchtisch, den wir auch aus der Liatorp-Serie gekauft haben. Ich begann derweil, das Schlafzimmer ein bisschen aufzuräumen. Das diente uns lange Zeit als Werkzeuglager, aber nun brauchen wir den Platz, um unseren großen Pax-Schrank aufzustellen. Zuerst mal alle Maschinen, die eine passende Kiste haben, da rein und rüber auf die andere Seite, dann die ganzen kleinen Werkzeuge noch in den Werkzeugkoffer. Und saugen, denn unser Teppich, den wir viel zu früh verlegt haben, hat durch den Staub eine einheitlich graue Färbung angenommen. Aber alle Schmutzflecken gingen gut wieder raus aus dem Teppich. Da ich nun auf der Seite den Platz hatte, habe ich gleich noch die Matratzen, die eng zusammengerollt waren, auseinandergenommen und ausgebreitet hingelegt. So können sie sich in den nächsten Tagen gut aufrichten.

In der Zeit, als ich aufräumte, schaffte Markus sogar noch, die beiden kleinen Schlafzimmerkommoden, die wir als Nachttischchen nutzen wollen, zusammenzubauen.

Als letztes habe ich unser großes Kartonlager in der Küche, das sich dort aufgetürmt hat, ein bisschen verkleinert. Ich habe einen großen Karton vom Sofa genommen und viele viele andere Kartons kleingeschnitten und dort reingelegt. Diese Kartons wollen wir dann nächste Woche mal wegschaffen. Alle haben leider nicht ins Auto gepasst, aber der Großteil ist endlich weg. Nun aber endlich noch wenigstens zwei Fotos vom Wohnzimmer, in dem es immer noch ziemlich chaotisch aussieht, aber zumindest die Möbel sind drauf. Der Weitwinkel verzerrt natürlich die Ränder extrem, die Möbel sind natürlich alle schön gerade.

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Und wenn ich in den nächsten Tagen noch mal hochfahre, mache ich auch endlich Fotos von unserer Dusche, deren Beitrag ich bisher ausgelassen habe, die aber auf jeden Fall noch eine Beschreibung verdient.

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